{"id":4569,"date":"2025-02-27T09:03:27","date_gmt":"2025-02-27T08:03:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.ghisla-art.ch\/?page_id=4569"},"modified":"2025-04-13T14:56:50","modified_gmt":"2025-04-13T12:56:50","slug":"in-between-saison-2025","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.ghisla-art.ch\/de\/in-between-saison-2025\/","title":{"rendered":"&#8222;IN BETWEEN &#8211; Arte Italiana e Americana dalla Collezione Ghisla&#8220; kuratiert von Federico Sardella &#8211; 14. M\u00e4rz 2025\/4. Januar 2026"},"content":{"rendered":"<div class=\"artists\"><strong>IN BETWEEN<\/strong> Anl\u00e4sslich ihres zehnj\u00e4hrigen Bestehens pr\u00e4sentiert die Stiftung Ghisla Art Collection in Locarno eine neue Ausstellung, in deren Mittelpunkt eine Auswahl von f\u00fcnfundsechzig Werken der Martine und Pierino Ghisla Sammlung steht. Intention der Ausstellung ist es, den Reichtum aufzuweisen, der sich aus der M\u00f6glichkeit eines k\u00fcnstlerischen und kulturellen Dialogs zwischen der italienischen und der amerikanischen Kunst ergibt.<\/p>\n<p>Die Ausstellung In Between. Arte italiana e americana dalla Collezione Ghisla, kuratiert von Federico Sardella, nutzt die au\u00dfergew\u00f6hnliche Gelegenheit, ein Projekt zum Leben zu erwecken, das aus gewagten Gegen\u00fcberstellungen und evokativen Verweisen zwischen Sprachen und K\u00fcnstlern, zwischen den Werken und den R\u00e4umen der Stiftung entstanden ist. Die klassische Linearit\u00e4t kunstgeschichtlicher Chronologie oder die Einteilung nach kodifizierten Str\u00f6mungen und K\u00fcnstlergruppen wurde aufgehoben. Stattdessen pr\u00e4sentiert die Ausstellung einen Rundgang durch die Exponate, der alles andere als gradlinig ist. Er zielt vielmehr darauf ab, eine Art Informationsgitter zu erschaffen, das die gezeigten Werke ideell und ohne Lesepriorit\u00e4ten miteinander verbindet.<\/p>\n<p>Gleich im ersten Raum der Ausstellung wird dem Publikum diese Vorgehensweise beispielhaft veranschaulicht; es wird dort ein enger Dialog zwischen Werke von Lucio Fontana, Giorgio Griffa, Richard Serra, Frank Stella und Grazia Varisco angeregt. Der Weg durch die Ausstellung sucht st\u00e4ndig nach Harmonie \u2013 oder fruchtbarer Disharmonie \u2013 zwischen italienischen Autoren und ihren Kollegen aus \u00dcbersee. Dabei wird jede Art von Zwang vermieden, allein dem Kunstwerk kommt die Autorit\u00e4t zu, den Einklang mit einem gleichgesinnten zu finden. Man wird in der Tat auf fruchtbare und aufschlussreiche Kombinationen sto\u00dfen, wie es bei den Werken von Carla Accardi, Giuseppe Capogrossi, Pietro Consagra, Sergio Fermariello, Keith Haring und Keith Sonnier der Fall sein kann: verschiedene und deutlich unterschiedliche Stimmen, die die gleiche Sprache sprechen und einen Dialog \u00fcber das Zeichen f\u00fchren. Nicht un\u00e4hnlich ist die Methode, mit der die Arbeiten von Giosetta Fioroni und Tom Wesselmann oder die von Enrico Baj, Jean-Michel Basquiat und George Condo oder auch die von Alberto Burri mit Ettore Colla, Louise Nevelson und Giuseppe Uncini angeordnet wurden, um nur einige der ausgestellten K\u00fcnstler zu nennen.<\/p>\n<p>Der Titel der Ausstellung legt den unmittelbaren Wunsch nach einem Vergleich nahe. Einem Vergleich zwischen Werken und K\u00fcnstlern aus derselben historischen Epoche oder zwischen Werken und K\u00fcnstlern verschiedener Nationalit\u00e4ten innerhalb von Jahrzehnten, die eventuell auch weit auseinanderliegen. Dieser Wunsch unterstreicht die Konzeption der Ausstellung, betont die Existenz eines verbindenden Raums und hebt die Verkn\u00fcpfungen, Zusammenh\u00e4nge und Beziehungen hervor, die zwischen einem Werk und dem anderen, zwischen einem Autor und seinem Kollegen bestehen. So wird deutlich, dass ein Gem\u00e4lde, eine Skulptur, eine Installation oder eine Struktur nicht aus dem Nichts entstehen, sondern in einem Kontext bewertet werden m\u00fcssen. Einem kulturellen, historischen und geografischen Kontext, der Erfindungen und k\u00fcnstlerischen Ausdrucksformen Rechnung tr\u00e4gt, die zuvor einer Vergangenheit angeh\u00f6rten oder sp\u00e4ter Teil einer Zukunft waren: zwischen einer Kunst und einer anderen, zwischen einem Bild und einem anderen.<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IN BETWEEN Anl\u00e4sslich ihres zehnj\u00e4hrigen Bestehens pr\u00e4sentiert die Stiftung Ghisla Art Collection in Locarno eine neue Ausstellung, in deren Mittelpunkt eine Auswahl von f\u00fcnfundsechzig Werken der Martine und Pierino Ghisla &hellip;<a class=\"morelink\" href=\"https:\/\/www.ghisla-art.ch\/de\/in-between-saison-2025\/\">continue reading<span> &#8222;IN BETWEEN &#8211; Arte Italiana e Americana dalla Collezione Ghisla&#8220; kuratiert von Federico Sardella &#8211; 14. M\u00e4rz 2025\/4. 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