presentazione

Die Fondazione Ghisla Art Collection ist eine gemeinnützige Stiftung, die im April 2014 gegründet wurde. Sie will Kunstgegenstände von internationalem Rang der Allgemeinheit zur Verfügung stellen – für alle, die davon überzeugt sind, dass Kunst ein unvergänglicher Schatz ist.

Die Sammlung wurde vom Ehepaar Ghisla zusammengestellt. Ihr Antrieb ist die ständig wachsende und vielseitige Leidenschaft aller Formen künstlerischen Ausdrucks. Sitz der Stiftung ist ein futuristisches Gebäude, das soeben nach den Plänen des Architekturbüros Moro & Moro in Locarno verwirklicht wurde. Es steht mitten in der Stadt, nur ein paar Meter vom Yachthafen entfernt.

Die Werke der Fondazione Ghisla werden in acht Räumen ausgestellt, die sich über drei Stockwerke aufteilen. Die Anordnung folgt keiner strengen Chronologie und keiner Einteilung nach den künstlerischen Bewegungen oder Strömungen, welche die Kunstgeschichte seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt haben. Wer diese Räume betritt, sollte den Geschmack von Pierino und Martine Ghisla auf sich wirken lassen, die in den letzten 30 Jahren Meisterwerke der Pop Art, der Informellen und Konzeptkunst, der Abstrakten Kunst und des New Dada gesammelt haben. Dazu kommen Kostproben von aufstrebenden und dem großen Publikum wahrscheinlich weniger bekannten Künstlern. Pierino und Martine Ghisla haben die Räume so eingerichtet, als würden sie dort gleich Gäste empfangen. Im ersten Raum finden wir eine Skulptur von Arman im Dialog mit einem Werk von Enrico Casetellani, während Pierre Alechinsky und Karel Appel mit ihren von der Gruppe CoBrA beeinflussten Werken ein Gegengewicht zur geometrischen Strenge eines Gemäldes von Victor Vasarely im vierten Raum bilden, das neben einen historischen Bild von Joan Miró hängt. Und so weiter: Der Besucher wird aktiv in die Interpretation und in die Geschichte der Werke und ihrer Kombinationen einbezogen. Ab 2016 finden ausserdem im dritten und obersten Stock des Gebäudes temporäre Ausstellungen Platz. Mit der Ausstellung von Werken, die nicht Ghislas Sammlung angehören, wird unser Ausstellungsangebot somit weiter bereichert.

      

top